Der chinesische Militärführer Ikai suchte 1049 Zuflucht in Iga. Er unterrichtete einige wenige Auserwählte in dem was heute als Ninjutsu bekannt ist, die seine Nachfolger werden sollten, Fujiware No Chikado (Gamon Doshi), Garyu Doshi und Iga Hattori Heinai Hyoe Yasukiyo. Der dritte Nachfolger, Yasukiyo, führte das Iga Ryu Ninpo ein. Verwirrung herrscht darüber, wann Fujiware No Chikado als Krieger akitv war. Verschiedene Darstellungen erwähnen die Zeiträume von 661 bis 670, 781 bis 805 und 946 bis 966. Takamatsu Sensei behauptet, es wäre von 1065 bis 1069 gewesen, was ausschließen würde, dass sein Nachfolger Iga Hattori Heinai Hyoe Yasukiyo das Iga Ryu Ninpo in den Jahren zwischen 1096 und 1099 gründete.
Fujiwara No Hidesato (Tawara No Tota) verschaffte seinem Namen durch seinen Sieg in der Taira No Masakado Rebellion von 934 bis 941 einen Platz in den Geschichtsbüchern. Später erlangte sein Enkel Fujiwara No Chikada als Chinjufu Shogun einen der höchsten Ränge, die jemand ausserhalb der kaiserlichen Familie erreichen konnte. Irgendwann innerhalb der Jahre 1060 und 1069 verlangte Fujiwara No Chikada aus Unzufriedenheit vom Kaiser, dass ihm der zweithöchste Rang gleich nach dem des Kaisers selbst verliehen werden sollte. Die Zurückweisung des Kaisers veranlasste Fujiwara No Chikada zum Berg Takao zu gehen, wo eine große wehrhafte Höhle im Dorf Taneo im Distrikt Taga-gun, Zuflucht bot. Von dieser Bergfestung aus fädelte Fuijwara No Chikada Angriffe gegen die Streitkräfte des Kaisers ein, hierbei setzte vier ausgezeichnete Ninja ein, die bis heute mit ihren Kampfnamen bekannt sind: Fuki (Geist des Windes), Suiki (Geist des Wassers), Kinki (Geist des Goldes) und Ongyoki (verborgener Geist). Fuki war sehr bewandert in der Verwendung von Feuer Techniken (Katon No Jutsu), dadurch richtete er mit Hilfe des Windes riesige Feuer gegen die Feinde. Spezialisiert auf Wassertechniken baut Suiki massive Dämme an strategisch wichtigen Punkten, die er zerstörte sobald der Feind einen bestimmten Punkt passierte. Eine gigantische Wasserwand, die fähig war eine ganze Armee zu vernichten, wurde freigesetzt. Suiki war außerdem Experte im Umgang mit Waffen, die Gift freisetzen. Kinkis Spezialbereich waren die Spiegelungen (Kin ton No Jutsu), er benutzte polierte Eisenplatten, um mit dem reflektierten Sonnenlicht die Gegner zu blenden. Dieselben Platten wurden benutzt um durch lauten Krach die Feinde aufzuschrecken. Ongyoki war sehr geschickt im Verschwinden (Onshin Tongyo No Jutsu). Diese vier gespenstischen Agenten nutzten ihre Taktiken um wiederholt die Armee des Kaisers zu bezwingen. Sie werden in den antiken Schriften über die Geschichte der Region Iga, Jungoki, und in einer anderen regionalen Studie über Iga, Shinpen Iga Chishi, erwähnt. In Wirkllichkeit waren sie Bergkrieger namens Yama No Chuki, Mikawa Bo, Hyogo Risshi und Tsukushi Bo.
Nach vielen Niederlagen zog der Kaiser eine stärkere Armee zusammen. Der Kommandant Ki No Tomo-o entschied, dass Fujiwara No Chikado von seinen vier Ninja getrennt werden müsse. Um dies zu erreichen, schrieb er ein Gedicht und ließ es den vier Ninja bringen. Übersetzt hieß es: „ Alles Gras, alles Holz gehört dem Kaiser, also wo können Geister leben?“
Durch diesen Vers erkannten sie, wie sinnlos es war sich gegen den Kaiser zu stellen, und wendeten sich von ihrem Anführer ab. Fujiwara No Chikado wurde anschließend von den kaiserlichen Streitmächten aufgerieben.
Als Gegenleistung für seine Hilfe erhielt der Nachfolger Yasukiyo von Minamoto Yoritomo ein Stück Land in Iga, wo er eine Burg errichtete. Von hieraus gründete er Iga Ryu Ninpo. Iga (Hattori) Um 1165 oder 1166 gab Heinai Saemon Ienaga, ein Nachfahre zehn oder zwölf Generationen nach Yasukiyo, dem zurückgetretenen Kaiser, Rokujoin, eine Demonstration seines Könnens als Bogenschütze. Der zurückgetretene Kaiser besaß weiterhin die tatsächliche Macht und kontrollierte faktisch die Regierung, während der regierende Kaiser seine Zeit mit der Ausübung von aufwendigen Zeremonien verbrachte. Rokujoin war so beeindruckt von der Demonstration, dass er Ienaga durch die Überreichung eines Familienwappens, zwei Pfeile in einem Rad, genannt Yahazu Guruma, ehrte.
Später kämpfte Ienaga als Offizier des Taira No Tomomori, Sohn des Shoguns Taira No Kiyomori, aber sie verloren eine Schlacht gegen die Familie Minamoto, in der Tomomori fiel. Es gibt zwei Thesen über das Schicksal Ienagas; die erste besagt, er wäre in Dan No Ura getötet worden, die zweite besagt er hätte in der Region Iga`s Yono Zuflucht gesucht und seinen Namen in Yasunaga geändert.
In Bezug auf Yasunaga gibt es leicht voneinander abweichende Darstellungen. Es ist nicht klar, ob Yasunagas drei Söhne oder seine drei Enkel unabhängige Familienlinien gründeten. Unabhängig davon erhielt der älteste der direkten Nachfahren, Heitaro Koreyuki, die Erlaubnis eine unabhängige Familienlinie unter dem Namen Kami Hattori (Höherer Hattori) zu gründen. Da die Familie Hattori ursprünglich aus China kam und dort in verschiedenen Provinzen wohnte, war diese Familie auch unter dem Namen, Kan Kuni No Hattori bekannt, was bedeutet die Hattori aus der Provinz Kan (Hang). Sein Familienwappen, das Yaguruma, bestand aus acht Pfeilspitzen in einem Kreis. Dem bekanntesten Ninja-Anführer der Tokugawa periode (1603-1868), Hattori Hanzo, wurde nachgesagt ein direkter Nachfahre der Familie Kami Hattori entweder durch die Linie Heitaro oder Chigachi zu sein.
Die Familien Momochi, Hattori und Fujibayashi wurden als die führenden Familien Igas betrachtet. Diese Familien waren alle alteingesessene Nachfahren von Ohtomo No Saijn, einem Mitglied einer der ältesten Familien Japans. Die Familien Momochi und Hattori trugen beide aufgrund der gemeinsamen Abstammung dasselbe Wappen. Die Familie Momochi erlangte ihren Ruhm durch ihre Heldentaten während der Tensho Rebellion (1578 bis 1581). Ein berühmter Großmeister dieser Tage war Momochi Sandayu (Momochi Tanba Yasumitstu), der drei kleine Burgen besaß: Ryuguchi, Hojiro und Yamaoto Ryuguchi.
Die Familie Fujibayashi führte ihre Burg im Gebiet Yubune´s Ayama-gun. Ihr bekanntester Großmeister war Fujibayashi Nagato No Kami. Die Aktivitäten der Familien Momochi und Hattori sind ziemlich gut dokumentiert, während nur wenig über die Familie Fujibayashi bekannt ist. Manche Historiker halten es für möglich, dass Fujibayashi Nagato No Kami und Momochi Sandayu ein und dieselbe Person sind. Denn zu dem Zeitpunkt als die Berichte über Momochis Aktivitäten enden tauchen die über Fujibayashi plötzlich auf. Zusätzlich tauchte eine neue Ninpo-Gruppe nach der Tensho Rebellion im September 1581 auf. Diese Informationen sind die einzigen Anhaltspunkte für die Ansicht, das Fujibayashi und Momochi dieselbe Person sein könnten.
1676 wurde das Ninpo-Buch Bansenshukai von Fujibayashi Yasutake, einem Samurai auf der Burg Iga-Ueno, geschrieben, und 1681 wurde Shoninki (Wahre Ninjutsu Erinnerungen) von Fujibayashi Masatake (Natori Sanjuro), ein Samurai in Kishu (Perfektur Wakayama). Die Gleichartigkeit der Name der Autoren deutet auf ein verwandtschaftliches Verhältnis hin.
Im Jahr 1653 schrieb Hattori Hanzo Yasunaga (oder Hattori Hanzo Yasukiyo) das Buch über Ninpo mit dem Namen Ninpiden, was die geheimen Lehren des Ninjutsu bedeutet. Ninpiden, Bansenshukai und Shoninki sind die besten Bücher zum Thema Ninpo geblieben. Es gibt 26 Bände des Bansenshukai, 3 Bände des Shoninki und vier des Ninpiden. Bansenshukai wurde sowohl von den Iga, als auch von den Koga Ninja genutzt; Ninpiden und Shoninki waren exklusiv den Iga Ninja vorbehalten. Da alle drei Autoren Iga Ninja waren scheinen die iga Ninja die wahren Ninpo Spezialisten zu sein.
Die Aussagen variieren hinsichtlich der Anzahl der Familien in der Iga Region, die als Ninjas aktiv waren. Verschiedene Versionen sprechen von 38, 45 oder sogar 66 Familien. Laut Bansenshukai und Takamatsu Sensei griff Oda Nobunaga 1568 Iga mit einer gewaltigen Armee an. Zu dieser Zeit floh die Familie Hattori nach Mikawa (Präfektur Shizuoka), der Heimat von Tokugawa. Als Oda angriff, flohen manche der 80 Ninja in verschiedene Teile Japans, manche in die Provinz Yamato unter den Schutz der Familie Ochi; andere nach Yamashiro, Iwaki, Tanba und Kawachi. Später lehrten ihre Nachkommen verstreut in ganz Japan Ninjutsu.
Obwohl es widersprüchliche Quellen und Widersprüche hinsichtlich der Daten gibt, können wir aufgrund von historischen Quellen und der wenigen Aufzeichnungen begründet schlussfolgern, dass Ninpo in Japan irgendwann in der Zeit zwischen 1024 und 1077 eingeführt wurde. Die Ninja waren am aktivsten in den ungefähr 450 Jahren zwischen 1181 und 1644 und erreichten den Höhenpunkt ihrer Aktivitäten zwischen 1467 und 1615.
Quelle Shoto Tamemura
Iga Hakuun Ryu Ninpo was founded in Jinpyo Heiji Era (1151-1160) by Hakuun Doshi who taught Kimon Heibei and Tozawa Hakuunsai (Tozawa Kaneuji who was retainer of Minamoto Tameto). Heibei and Hakuunsai were taught by Hachiryu Nyudo who was expert of Kosshijutsu. Hachiryu Nyudo was taught by Garyu Doshi. Garyu Doshi received transmission of this system from Gamon Doshi, who was taught by exiled Ikai Shogun from China, who lived in the Iga mountains. Tozawa Hakuunsai was one of the pioneers of Hakuun Ryu Ninpo, with its main focus on Genjutsu (illusionary techniques). It is especially famous for the Demon Waza known as : Inki, Doki, Fuki, and Kaki. This Ninjutsu equalling "mystical ways". Hakuun Ryu Ninpo is the parent of Togakure Ryu Ninpo. Techniques found in Gyokko Ryu, Koto Ryu, Gikan Ryu, Kumogakure Ryu, Kasumi Ryu rely greatly on those from Hakuun Ryu Ninpo. It was by the order of Hakuunsai and Hakuun Doshi that use of the Ryu name was halted.
Heisei Year 1 (1989) June 19, 11:50 in the morning, flying across the American skies from Milwaukee to Los Angeles, I was ordered by a voice from Heaven to reinstate the name Hakuun Ryu Ninpo. The Heavenly guide instructed me in the high level miraculous points of the Ryu. So I had to be stand up as the 37th generation Grandmaster of Hakuun Ryu Ninpo.
In the Ohbo Era (1161-1163) descending from Hakuun Doshi, who in turn taught Kain Doshi, who transmitted on to Togakure Daisuke. Daisuke taught Shima Kosanta Minamoto No Kanesada, who later started to use his teacher's name thus becoming the 2nd generation head known as Togakure Daisuke. Kanesada (16 years old) was a retainer of Shogun Yoshinaka during a battle in July of 1161. Fighting bravely he became seriously injured and passed out. Reviving later he went into the Iga mountains where he was saved and taught Ninjutsu by Kain Doshi and the 1st Togakure Daisuke.
The second generation Togakure Daisuke (Kanesada) became famous as Togakure Ryu Ninja. It was after the battle between the North and South Emperors that many of the defeated soldiers took refuge in those same mountains and their input into the Iga and Koga revolutionized Ninjutsu.
From the legends of Ninjutsu and Ninpo : It was in 986 that the brilliant Chinese General Ikai lost a war, and chose to exile himself to Japan. He fled to live in a cave in the Iga mountains. He was an authority on Hichojutsu and Ongyojutsu. It was a recorded fact that by using a special Kiai he could jump to a height of 6 meters.
It is my honest opinion that Ninjutsu is deeply tied to the Amatsu Tatara line. This is the true fact of the matter, for example I know of 4 kind of old scrolls, held by the clans of Ohtomo, Mononobe, Abe, and Nakatomi. These scrolls are titled : Ohtomo Amatsu Tatara Kishin no Hibun, Mononobe Amatsu Tatara Hisshin Mokuroku, Abe (Ohhikonaga) Amatsu Tatara Rinpo Hiden No Maki and Kuki Amatsu Tatara Nakatomi Hibun. Gamon Doshi always used the expression : "For the Martial Artist a heart of spiritual harmony is most important ! I refuse to teach one who has no harmony and peace in his soul." The first sentence written in the Togakure scroll goes : "Do not kill people, either escape or disappear and must learn 'Flower heart and bamboo spirit', 'God's Heart and God's Eyes', 'Unification of mind, spirit, body' and the Ninpo virtues". Hakuunsai said : "Banpen Fugyo" (Be unshaken whatever happens). In the Hakuun Ryu Ninpo the main focus of training is on control of mind and spirit. In this there is a special Kuji Kiri used. Like the flowing river is the heart of Hakuun Ryu, Kumogakure Ryu's point is "Like a shadow behind the moon, appearing after the clouds". Gyokko Ryu's point is Tenmon Chimon and Shin Shin Shingan.
Grandmaster Tanemura Tsunehisa Shoto Sensei (Bu-Fu Magazine)



